Chor-Basilika.de

Chorausflug 2018

Ausflug des Chores an der Basilika am 02.09.2018



Pünktlich um 8.00 Uhr startete am Sonntagmorgen vom Kapellenplatz der knallrote Bus der Firma Kirchgässner in Richtung A 3.
An Bord 55 Personen - Sängerinnen und Sänger des Chores an der Basilika und deren Begleitung - zu einem Tagesausflug in die Eifel und nach Andernach.
Frau Helga Eschenbacher, die die Fahrt organisiert hatte, begrüßte die Gäste und sprach ein Morgengebet.
Dann gratulierten wir mit einem Geburtstagskanon der Frau eines Sängers, die 75 Jahre alt geworden war.

Erstes Ziel war das Kloster Maria Laach, das wir gegen 10.00 Uhr erreichten. Die Hl. Messe um 11.00 Uhr wollte der Chor mitgestalten.
Nach einem kurzen Einsingen mit dem Chorleiter, Herrn Ponitzy, erklommen wir die vielen Stufen zur Orgelempore der romanischen Basilika.
"O be joyful to the Lord" und "May the peace of God", waren die beiden Motetten, die der Chor während der Messe sang. Herr Ponitzy fungierte als Kantor.
Nach der Messe blieb noch etwas Zeit zum Besuch des gut sortierten Klosterladens.
Der Bus brachte uns, entlang des Laacher Sees, zum Hotel "Burgklause" in Nickenich, wo das Mittagessen schon vorbereitet war.

Das nächste Ziel war Andernach am Rhein, das zu den ältesten Städten Deutschlands gehört.
Am Rhein entlang kamen wir zur Altstadt. Einige ließen es sich bei Kaffee und Kuchen oder einem Eisbecher gut gehen, während viele auch auf dem Kulturtrip waren. Besonders beeindruckend war die Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt", eine mächtige Emporenbasilika mit 4 Türmen aus dem 13. Jhdt.

Am Geysir-Zentrum trafen sich alle wieder, um auf Entdeckungstour in die Vulkanzeit zu gehen.
Der Aufzug führte uns simulierte 4000 m unter die Erde bis zur "kochenden Magma".
Vorbei an zahlreichen Info-Tafeln sahen wir einen alten Steinbruch, konnten eigene Kolbenblasen herstellen, erkundeten den Aufbau der Erde, pumpten Wasser in Glaskolben und.. und.. und. Hier war nicht nur ein Ort für viel Wissenswertes sondern auch ein "Spielplatz" für Erwachsene und Kinder.
Von der Dachterrasse hatte man einen weiten Blick über die Altstadt Andernachs und den Rhein.

Um 17.00 Uhr ging es mit dem Schiff zum Geysir, der mit etwa 50-60 m Auswurfhöhe der höchste Kaltwassergeysir der Erde ist.
Er spuckt alle 2 Stunden. Der Geysir ist ein Naturphänomen vulkanischen Ursprungs. Er funktioniert ähnlich einer übersprudelnden Mineralwasserflasche, in der ein starker Druck herrscht. Beim Öffnen der Flasche reduziert sich schlagartig der Druck, CO 2 steigt nach oben, reißt das Wasser mit und schießt als Fontäne nach oben. Der Aufstiegskanal des Geysirs besteht aus einem 350m tiefen Bohrbrunnen.
Es bestand auch die Möglichkeit, von dem Wasser zu trinken, das ca. 25° C warm ist und leicht nach Schwefel schmeckt.
Durch das Naturschutzgebiet gingen wir wieder zum Schiff, das uns in die Nähe des Busparkplatzes brachte.

Als wir gegen 20.30 Uhr Seligenstadt erreichten, lag ein schöner, sonniger und erlebnisreicher Ausflug hinter uns.


Maria Laach Klosterkirche


Geysir Andernach



 

print